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Nazwa:
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Frombork, kapituła katedralna [warmińska], pieczęć maryjna III. Opis Rainera Kahsnitza z 1994 r.
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Rodzaj obiektu:
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PL
Odcisk
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Autor i miejsce publikacji:
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R. Kahsnitz, Die mittelalterlichen Siegel der Domkapitel im Deutschordensland Preußen, "Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands", 47, 1994, s. 45-46, Abb. 9.
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Daty używania wskazane w publikacji:
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1479-1512
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Opis pieczęci w publikacji
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Vor 1419 -leider fehlen aus der Zwischenzeit besiegelte Urkunden- hat man einen dritten Stempel machen lassen, der dann bis 1512 in Verwendung blieb (Abb. 9). Die Erfindung der neuen Komposition entbehrt nicht einer gewissen Großartigkeit. Vor allem beeindrucken das reich gefaltete Kopftuch, die riesige, Oberkörper und Kind zusammenfassende Schüsselfalte über dem Schoß Mariens und die reiche Draperie des Gewandes über dem Unterkörper, auch die Art und Weise, wie das Gewand sich auf dem Boden ausbreitet. Doch sind dies alles Formen des späten Weichen Stils, etwa der Zeit um 1420. Sieht man genauer hin, befremdet die Ausführung im einzelnen: die Knollen der Backen und der Nase der Gottesmutter, die Brustmuskeln und der Kugelbauch des Kindes. Offenbar klaffen Entwurf, vielleicht auch nur das kopierte Vorbild eines älteren Meisters, das ein bedeutendes Werk des Weichen Stiles gewesen sein dürfte, und die Fähigkeiten des siegelstechenden Goldschmiedes weit auseinander, der sich das schwierige Arbeiten des Stempels in eine Negativform hinein durch die Benutzung großer, in das Metall eingeschlagener Rundpunzen erleichtert hat.
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Miejsce/miejsca przechowywania oryginału:
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GStA PK, Schieblade LI, Urk. 61.
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added
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PL
Marcin Hlebionek